
Ausstellungen
(wichtigste Einzel- und Gruppenausstellungen)
Mann Gallery, Boston
„Doll Artists International“, Frankfurt
Schloß Filseck, Uhlingen/Göppingen
Wachtanoff Gallery, House of artists, Moskau
„A Gathering of Excellence“, New York
INFA, Hannover
Kongreßhalle, Saarbrücken
Museum der Deutschen Spielzeugindustrie, Neustadt/Coburg
Hessisches Puppenmuseum, Hanau
Galerie Young Classics, Reutlingen, Bahlingen, Kressbronn
Schloß Farrach, Farrach/Österreich
Orangerie Blieskastel
Wichtigste Auszeichnungen
1998 Max-Oskar-Arnold Kunstpreis, Neustadt/Coburg
2001 Prize for innovation, Wachtanoff Gallery, Moskau, House of artists
2001 Max-Oskar-Arnold Kunstpreis, Neustadt/Coburg
Presseartikel
... Sie modelliert mit Papier in allen Variationen, reißt und verklebt in Fetzen in einem zeitaufwendigen
Arbeitsprozess, rollt Wellpappe oder schichtet Zeitungspapier. Die Gesichter sind teils angedeutet, teils aus Ton mit
prägnanter Mimik ausgestattet. Mit treffenden Posen stellt die Künstlerin ihre genauen Kenntnisse der Anatomie
und menschlicher Befindlichkeiten unter Beweis. Sie führt lästerliches Geschwätz ebenso vor wie lächerlichen
Dünkel in der Figurengruppe „Das Gerücht“.
Witzig sind auch ihre Märcheninterpretationen, seien es die Bremer Stadtmusikanten in Dosen oder die Fortsetzung von
Rapunzel mit schwangerem Bauch. Skurril mutet die Figurengruppe „Furiosa contra Harmonia“ an, bei der Geige,
Trompete und Trommel mit Händen und Füßen und in bunten Farben ein fast schon surreales Eigenleben entfalten.
Frankfurter Rundschau
Regine Seipel
... Meist aus gerissenem Japanpapier, erscheinen sie gleichermaßen gewachsen in immer noch sichtbaren
Schichten und verletzlich in ihrer nicht verheilten Oberfläche. Es gibt zauberhafte Motive wie die an frivole
Schäferszenen anknüpfenden Paar-Konstellationen. Aber es gibt auch maliziöse Darstellungen in der Tradition
von Honoré Daumier oder Andreas Paul Weber – die Vierergruppe „Lotteradel“ oder die fünf Figuren
von „Das Gerücht“, in deren in Ton modellierten Gesichter menschliche Gemütszustände wie Arroganz,
Griesgrämigkeit oder Schadenfreude eingekerbt sind.
Das Duo „Ansichtssache“, das dem Kritiker mit der Lupe und dem Reporter mit dem Fotoapparat gewidmet ist, wurde
aus vielfarbigem Zeitungspapier geformt und erinnert an Neugier und Distanz, zwei notwendige, aber nicht überall sympathisch
aufgenommene Berufskrankheiten der Pressevertreter ...
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Jürgen Richter
... Noch abstrakter sind ein Kontrabass und eine Violine mit menschlichen Zügen, oder eine Figurengruppe
in Grau zum Thema „Das Gerücht“. Was unterscheidet diese Puppen noch von Skulpturen? ...
Stuttgarter Zeitung